Endlich steht er – der neue Epson EcoTank mit Sublimationstinte. Die ersten Tassen sind bedruckt, aber statt knalligem Türkis erscheint ein stumpfes Blau-Graubraun? Kein Grund zur Panik. Auch ohne ICC-Profil lässt sich das Farbmanagement über die Druckereinstellungen so steuern, dass Ergebnis und Monitor zumindest „in den selben Farbfamilien“ sprechen. Im folgenden Artikel zeige ich dir, wie das in wenigen Minuten klappt – inklusive meiner bewährten Werte für Epson-Drucker.
Was ist eigentlich ein ICC-Profil – und warum fehlt es häufig?
Ein ICC-Profil ist eine Art „Übersetzungstabelle“. Es sagt dem Drucker, wie die RGB-Werte aus Photoshop oder Silhouette Studio in die tatsächliche Menge an Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz umzurechnen sind, damit später auf der Keramiktasse exakt die Farbe erscheint, die du auf dem Bildschirm siehst. Hersteller wie Sawgrass liefern Profile mit, bei Epson-Baukästen (Printers Jack, Inktec, Cosmos etc.) musst du häufig selbst nachfragen – oder eben improvisieren.
Bevor du Hand anlegst, lohnt sich ein kurzer Mail- oder Facebook-Chat an den Tinten-Händler. In 7 von 10 Fällen bekommst du binnen 24 h ein ZIP mit dem passenden ICC-Profil und einer kleinen Anleitung. Keine Antwort? Dann geht’s weiter mit der manuellen Methode.
Schritt 2: Manuelle Farbkorrektur im Epson-Treiber
Druckdialog öffnen → „Optionen“ → „Farboptionen“
„Manuelle Farbeinstellungen“ (macOS).
Jetzt kannst du pro Farbe (C/M/Y/K) sowie Helligkeit, Kontrast und Sättigung in ±20-Stufen korrigieren.
Erstelle dir einen eigenen Preset, z. B. „SUBLI-Tasse“ – so musst du die Werte nicht jedes Mal neu eingeben.
Meine bewährten Startwerte (Epson ET-1810)
Helligkeit | 6
Cyan | 7
Kontrast | 0
Magenta | –6
Sättigung | -2
Gelb | -12
Schritt 3: Testmuster drucken & dokumentieren
Drucke ein kostenloses A4-Farbrad (RGB + Hauttöne) auf normales Sublimationspapier.
Presse es 60 s bei 190 °C auf ein weißes Polyester-Testtuch (ein Brillenputztuch z.b. kostet unter 1 € und ist beliebig oft weiterverwendbar).
Klebe das Ergebnis direkt neben deinen Monitor und notiere die veränderten Werte direkt auf dem Stoff – so behältst du den Überblick.
Vorteil:
Stoff lässt sich nach dem Test einfach wieder entsorgen oder als Putzlappen weiterverwenden
Keine teuren Blank-Products verbrauchen
Gleiches Material wie spätere T-Shirts/Masken – Ergebnis ist 1:1 übertragbar
FAQ – Häufige Nachfragen
Kann ich die Werte 1:1 für Sawgrass/Ricoh übernehmen? Nein, die Tintenzusammensetzung ist eine andere. Nutze die Methode als Blaupause und arbeite dich schrittweise an dein Optimum heran.
Wo bekomme ich kostenlose ICC-Profile her? Die erste Adresse sind in der Regel die Hersteller von Tinte und Papier. Dort stehen meist ICC-Profile zur Verfügung, die exakt auf diese Materialien abgestimmt sind. Ansonsten gibt es bei der-Refiller.de einige kostenlose ICC-Profile.
Hilft ein Monitor-Kalibrierungsgerät? Ja – aber nur, wenn du ein ICC-Profil nutzt. Bei reiner Handkorrektur spielt die exakte Monitorfarbe eine untergeordnete Rolle, weil du eh „druckbasiert“ justierst.
Fazit zum Sublimieren ohne ICC-Profil
Ein fehlendes ICC-Profil ist kein Grund, die Sublimations-Presse wieder zu verkaufen. Mit wenigen Klicks im Epson-Treiber und einer strukturierten Testreihe bekommst du Farben, die deine Kunden begeistern – und sparst dir teure Materialversuche. Sobald du ein passendes Profil erhältst, kannst du die manuellen Werte als Backup-Sicherung weiterhin nutzen.
Stell dir vor, du willst ein kräftiges Pink, raus kommt Lila. Genau das verhindert ein ICC-Profil. Es sorgt dafür, dass dein Drucker Farben so ausgibt, wie sie auf dem Bildschirm wirken sollen – besonders wichtig in der Sublimation.
1. Was steckt dahinter?
Ein ICC-Profil ist eine kleine Datei, die deinem Drucker sagt:
„Wenn der Bildschirm #FF1493 zeigt, dann druck bitte genau dieses Pink – nicht irgendein Rosa.“
Es übersetzt Farben zwischen verschiedenen Geräten. Monitor, Drucker und Tinte sprechen nämlich nicht automatisch dieselbe „Farbsprache“.
Ohne Profil druckt dein Gerät nach Gefühl. Mit Farbprofil weiß es, welche Farbe du wirklich willst.
Kurz gesagt: ICC-Profile sorgen dafür, dass Sehen und Drucken zusammenpassen.
2. Warum ist das bei Sublimation so wichtig?
Beim Sublimationsprozess wird aus flüssiger Tinte ein Gas, das sich dauerhaft ins Polyester einbindet. Dabei verändern sich Farben deutlich – vor allem Rot-, Pink- und Blautöne.
Das ICC-Profil rechnet genau diesen Farbumsprung vorher aus. Es berücksichtigt:
die verwendete Tinte
das Sublimationspapier
den Drucker
das Verhalten der Farbe nach dem Pressen
So sieht dein fertiges Produkt möglichst genauso aus wie dein Entwurf am Bildschirm.
Kein Profil = Überraschung. Mit Profil = reproduzierbar und planbar.
3. Wichtige Voraussetzungen, die oft vergessen werden
Ein ICC Profil kann nur dann richtig arbeiten, wenn die Grundlagen stimmen:
Der Monitor sollte halbwegs korrekt eingestellt sein
In der Software darf das Farbmanagement nicht doppelt greifen
Druckertreiber und Software müssen dasselbe Profil nutzen
Ein Profil korrigiert Farben – es ersetzt aber kein sauberes Setup.
4. Die drei häufigsten Fragen im Alltag
„Warum sieht mein Ausdruck blass aus?“ Das ist normal. Sublimationsdrucke wirken auf dem Papier matt. Erst beim Pressen gewinnt die Farbe deutlich an Sättigung.
„Ich habe ein ICC-Profil installiert, trotzdem ist alles zu dunkel.“ Dann passt die Kombination nicht. Häufige Ursachen sind falsche Presstemperatur, zu lange Presszeit oder ein Profil, das nicht exakt zu Papier oder Tinte passt.
„Gibt es ein universelles Profil?“ Nein. Jede Kombination aus Drucker, Tinte und Papier verhält sich anders. Am zuverlässigsten sind Profile vom jeweiligen Papier- oder Tintenhersteller.
5. Woher bekomme ich ICC-Profile?
Die beste Anlaufstelle sind immer zuerst die Tinten- und Papierhersteller. Dort findest du meist Profile, die genau auf diese Materialien abgestimmt sind.
Ergänzend gibt es einige Plattformen, auf denen ICC-Profile gesammelt oder bereitgestellt werden. Diese eignen sich vor allem dann, wenn kein Herstellerprofil verfügbar ist oder du verschiedene Medien testen möchtest.
Der-Refiller.de: hier gibt es kostenlos verschiedene Profile für GIC-Tinte, L&C-Tinte sowie Tidis-Tinte
Tintenshop365.de: hier gibt es sehr viele ICC Profile zu kaufen, für jegliche Farben
Tintenshop365.de: man kann auch ein eigenes ICC Profil auf dieser Seite bestellen und anfertigen lassen
Im Zweifel gilt: Lieber ein einfaches, passendes Profil als ein „fast richtiges“.
6. So installierst du ein ICC Profil
Datei herunterladen (.icc oder .icm)
Windows: Rechtsklick → „Profil installieren“
Mac: In den Ordner /Library/ColorSync/Profiles/ kopieren
Sobald die Weihnachtszeit beginnt, taucht bei vielen die gleiche Frage auf: Was sind sinnvolle Geschenkideen für Kreative? Ob Sublimation, DIY oder Fotografie – es gibt unzählige Möglichkeiten, aber oft fehlt der Überblick. Genau dafür habe ich diese Zusammenstellung erstellt.
Der Beitrag richtet sich an alle, die kreativ arbeiten und nach passenden Geschenkideen suchen. Du findest hier Inspiration für deinen eigenen Wunschzettel – oder du gibst den Artikel an Freunde und Familie weiter.
Einige Links sind Affiliate-Links. Du zahlst dadurch nicht mehr und unterstützt gleichzeitig meine Arbeit. Alle Empfehlungen sind sorgfältig ausgewählt, egal ob sie zu Amazon oder zu spezialisierten Shops führen.
Geschenkideen für Kreative nach Preisstufen
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Fazit
Ob kleines Zubehör oder umfangreiches Equipment – diese Geschenkideen für Kreative decken jedes Budget ab. Wenn du tiefer in die Sublimation einsteigen möchtest, findest du auf Sublimations-Welt.de weitere Anleitungen, Checklisten und hilfreiche Einsteiger-Tipps.
Du hast ein Sublimationsdesign, wie ein Tassendesign (210×95 mm), erstellt und möchtest es jetzt drucken? Kein Problem! Mit Google Docs kannst du dein Sublimationsdesign drucken und dabei auf teure Spezialsoftware verzichten. In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie du dein Design mit Google Docs einfach einrichtest und für den Sublimationsdruck vorbereitest.
1. Neues Dokument erstellen und Seitenformat anpassen
Erstelle ein neues Dokument in Google Docs und passe das Format wie folgt an:
Gehe zu „Datei“ > „Seite einrichten“.
Wähle unter „Ausrichtung“ die Option „Querformat“.
Stelle die Seitenränder ein:
Oben: 2 cm
Links: 5 cm
Rechts und unten: 0 cm Dadurch wird das Design mittig auf dem Blatt positioniert.
Tipp: Falls du mehrere Designs auf ein A4-Blatt drucken möchtest (z. B. zwei Designs nebeneinander), solltest du die Ränder entsprechend anpassen, um Platz für beide Designs zu schaffen.
2. Design einfügen und Größe anpassen
Füge dein Sublimationsdesign ein, indem du es in den Zeichnungseditor einfügst. So geht’s:
Wähle „Einfügen“ > „Zeichnung“ > „Neu“.
Klicke auf das Bild-Symbol, um dein Design hochzuladen.
Skaliere das Design im Zeichnungseditor, sodass es die Maße 210×95 mm hat:
Klicke auf das Bild und wähle „Größe und Position“, um die exakten Maße einzugeben.
3. Design spiegeln
Für den Sublimationsdruck muss das Design horizontal gespiegelt werden. Du hast zwei Optionen:
Im Zeichnungseditor spiegeln:
Wähle das eingefügte Bild aus.
Klicke oben im Zeichnungseditor auf „Aktionen“ > „Drehen“ > „Horizontal spiegeln“.
Klicke auf „Speichern und schließen“, um das Design ins Dokument einzufügen.
In den Druckeinstellungen spiegeln:
Falls du das Design im Zeichnungseditor nicht gespiegelt hast, kannst du dies auch beim Drucken nachholen. Aktiviere einfach die Option „Horizontal spiegeln“ oder „Spiegelbild“ in den Druckoptionen deines Sublimationsdruckers.
4. Druckvorschau und Anordnung optimieren
Bevor du druckst, überprüfe die Anordnung:
Wenn du nur ein Design auf dem A4-Blatt drucken möchtest, ist das Design nun mittig platziert.
Falls du zwei Designs auf einem A4-Blatt drucken möchtest, füge das Design einfach ein zweites Mal hinzu und platziere beide Designs übereinander. Achte darauf, die Seitenränder so anzupassen, dass genug Platz zwischen den Designs bleibt, aber auch kein unnötiger Abstand verschwendet wird.
5. Druckereinstellungen prüfen und drucken
Bevor du den Druck startest, stelle sicher, dass die Druckereinstellungen korrekt sind:
Wähle die höchste Druckqualität in den Druckoptionen deines Sublimationsdruckers.
Kontrolliere in der Druckvorschau, ob das Design korrekt skaliert, ausgerichtet und ggf. gespiegelt ist.
Sublimationsdesign in Google Docs drucken – Hinweis zu alternativen Programmen
Falls du kein Google Docs nutzt, kannst du auch Microsoft Word oder LibreOffice verwenden. Die grundlegenden Schritte – Seitenformat ändern, Design einfügen, Größe anpassen und spiegeln – sind dort ähnlich.
Die Sublimation ist eine faszinierende Drucktechnik, die sich in den letzten Jahren wachender Beliebtheit erfreut. Doch bevor man in dieses kreative und technisch anspruchsvolle Hobby einsteigt, ist es wichtig, sich gut vorzubereiten. In diesem Artikel erfährst du, welche Schritte du unternehmen musst, um erfolgreich in die Sublimation einzusteigen – von der Planung des Arbeitsplatzes über die Auswahl der richtigen Ausrüstung bis hin zu den ersten Projekten.
1. Raum- und Platzbedarf
Bevor du in die Sublimation startest, ist es wichtig, den verfügbaren Platz sorgfältig zu planen. Dein Arbeitsplatz sollte nicht nur ausreichend Raum für Drucker, Presse und andere Geräte bieten, sondern auch genügend Platz für die verschiedenen Materialien, die du bedrucken möchtest. Ob Tassen, Tumbler, Puzzles, Magnete oder Textilien – all diese Artikel benötigen Stauraum.
Eine clevere Lösung ist es, einen Schrank oder eine Kommode in deinem Arbeitsbereich zu integrieren. So kannst du deine Sublimationsrohlinge ordentlich und griffbereit aufbewahren. Ein gut organisierter Arbeitsbereich hilft dir, effizienter zu arbeiten und sorgt dafür, dass du alle notwendigen Materialien schnell zur Hand hast.
Arbeitsplatz einrichten: Idealerweise hast du einen Tisch oder einen Schreibtisch mit ein paar Schubladen, auf dem du sowohl deinen Sublimationsdrucker als auch die Transferpresse unterbringen kannst. Achte darauf, dass genügend Platz zum Arbeiten und für das Zubehör vorhanden ist.
Lüftung und Sicherheit: Bei der Sublimation entstehen Dämpfe, die abgeführt werden sollten. Ein gut belüfteter Raum ist daher von Vorteil, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Auch die Verwendung von Handschuhen und anderen Schutzmaßnahmen ist bei der Arbeit mit heißen Geräten wichtig.
2. Grundausstattung für die Sublimation
Die Wahl der richtigen Ausrüstung ist entscheidend für den Erfolg deiner Projekte. Hier ein Überblick über die Grundausstattung:
Sublimationsdrucker: Der Sublimationsdrucker ist das Herzstück deiner Sublimation-Ausrüstung. Für Anfänger eignen sich Modelle, die speziell für die Sublimation konzipiert sind. Achte bei der Auswahl auf Faktoren wie Druckgröße und Auflösung. Einige Drucker sind mit speziellen ICC-Profilen ausgestattet, die eine optimale Farbdarstellung gewährleisten.
Sublimationstinten: Nicht jede Tinte eignet sich für die Sublimation. Es ist wichtig, Tinten zu wählen, die speziell für deinen Drucker und das Sublimationsverfahren entwickelt wurden. Achte darauf, dass die Tinte eine hohe Farbstabilität und Haltbarkeit bietet.
Sublimationspapier: Auch das Papier spielt eine wichtige Rolle in der Sublimation. Sublimationspapier ist speziell beschichtet, um die Tinte aufzunehmen und diese im Transferprozess optimal auf das Substrat zu übertragen. Es gibt unterschiedliche Papierarten für verschiedene Anwendungen, daher lohnt es sich, vor dem Kauf zu recherchieren.
3. Transferpressen und Zubehör
Neben dem Sublimationsdrucker ist die Transferpresse das wichtigste Gerät in deinem Sublimation-Setup. Sie sorgt dafür, dass die Tinte unter Hitzeeinwirkung auf das gewünschte Material übertragen wird.
Arten von Transferpressen: Es gibt verschiedene Pressen für unterschiedliche Anwendungen. Flachpressen eignen sich zum Beispiel für Textilien und flache Gegenstände, während Tassenpressen speziell für das Bedrucken von Bechern und Tassen entwickelt wurden. Kombigeräte bieten die Möglichkeit, mehrere Arten von Produkten zu bedrucken, sind aber oft teurer.
Flexibilität bei der Wahl der Presse: Bevor du dich für eine Presse entscheidest, solltest du dir genau überlegen, welche Art von Produkten du bedrucken möchtest. Möchtest du dich auf eine bestimmte Produktart spezialisieren, wie z. B. Tassen oder Textilien, oder bist du noch unsicher und möchtest verschiedene Dinge ausprobieren? Wenn du nur Tassen bedrucken möchtest, reicht eine spezialisierte Tassenpresse vollkommen aus. Solltest du hingegen flexibel bleiben wollen, könnte eine 5-in-1-Presse eine gute Wahl sein. Diese Pressen bieten dir die Möglichkeit, verschiedene Produkte wie Tassen, Textilien, Hüte und Teller zu sublimieren, was besonders für Einsteiger interessant ist, die sich noch nicht auf eine Produktkategorie festlegen möchten.
sublimierte Tassen mit regionalen Motiven
Wichtige Zubehörteile: Um hochwertige Ergebnisse zu erzielen, sind einige Zubehörteile unerlässlich. Hitzebeständiges Klebeband sorgt dafür, dass das Sublimationspapier während des Pressvorgangs nicht verrutscht. Schrumpffolie und Silikonmanchetten helfen, ungleichmäßige Oberflächen fest an die Heizplatte der Presse zu drücken.
4. Weitere Überlegungen vor dem Start in die Sublimation
Bevor du deine ersten Projekte startest, solltest du einige organisatorische Fragen klären.
Budgetplanung: Die Anschaffungskosten für Sublimationsdrucker, Presse und Zubehör können sich schnell summieren. Überlege dir, wie viel du bereit bist, zu investieren. Auch die laufenden Kosten, wie etwa für Tinten und Papier, sollten nicht unterschätzt werden.
Zeitmanagement:Sublimation erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit. Plane genug Zeit ein, um dich mit der Technik vertraut zu machen und erste Testprojekte durchzuführen. Gerade am Anfang kann es hilfreich sein, kleine Projekte zu wählen, um die Prozesse zu verstehen.
Weiterbildung und Netzwerke: Es gibt viele Online-Ressourcen und Foren, in denen du dich weiterbilden und mit anderen Sublimation-Begeisterten austauschen kannst. Der Austausch mit anderen kann dir wertvolle Tipps geben und dich schneller ans Ziel bringen.
5. Gebrauchte Ausrüstung als Option
Gerade für Anfänger, die ihre ersten Schritte in der Sublimation machen und Kosten sparen möchten, bietet sich der Kauf gebrauchter Sublimationsdrucker und Ausrüstung an. Viele Menschen verkaufen ihre Drucker und Pressen auf Plattformen wie Kleinanzeigen oder in speziellen Facebook-Gruppen. Ein Vorteil ist, dass diese Geräte oft bereits mit der passenden Sublimationstinte befüllt sind, sodass du den Drucker nicht selbst umrüsten musst. Falls du jedoch einen normalen Drucker umrüsten möchtest, haben wir eine Anleitung zum Epson Drucker umrüsten auf Sublimation erstellt, die dir alle wichtigen Schritte erklärt.
Achte darauf, den Zustand der Geräte gründlich zu prüfen und bei Unsicherheiten den Verkäufer um Details zu bitten, um unerwartete Probleme zu vermeiden.
6. Erste Schritte nach dem Kauf von Sublimationsausrüstung
Wenn du deine Ausrüstung zusammengestellt hast, geht es an die ersten praktischen Schritte.
Inbetriebnahme der Geräte: Stelle sicher, dass alle Geräte korrekt angeschlossen und eingerichtet sind. Kalibriere deinen Sublimationsdrucker und die Presse nach den Vorgaben der Hersteller. Für den Anfang empfehlen sich einfache Projekte wie das Bedrucken von Tassen oder Textilien.
Design und Software: Zum Gestalten deiner Druckvorlagen brauchst du eine geeignete Software. Viele Anfänger greifen auf einfache Programme wie Silhouette Studio oder kostenlose Alternativen zurück. Achte darauf, dass die Software die gewünschten Dateiformate unterstützt und intuitiv zu bedienen ist. Weitere Informationen zu Programmen findest du auch in unserer FAQ.
7. Fazit zum Einstieg in die Sublimation
Der Einstieg in die Sublimation erfordert zwar eine gewisse Vorbereitung und Investition, doch das Ergebnis lohnt sich: Die Möglichkeit, individuelle und hochwertige Produkte zu gestalten, eröffnet dir eine Welt kreativer Möglichkeiten. Mit der richtigen Planung und Ausrüstung kannst du schon bald deine ersten Erfolge feiern und deine eigenen Designs auf verschiedene Materialien bringen. Halte dich an die beschriebenen Schritte, bilde dich weiter und lerne aus deinen Erfahrungen – so wirst du im Handumdrehen ein Sublimations-Experte.
Dieser Artikel bietet dir eine umfassende Anleitung, wie du erfolgreich in die Sublimation einsteigen kannst. Mit den richtigen Grundlagen bist du bestens gerüstet, um dieses spannende Hobby zu entdecken.
Du möchtest dein erstes Sublimation Design erstellen? Kein Problem! Mit Canva kannst du in wenigen Schritten eine individuelle Urlaubstasse gestalten. Egal ob auf dem Tablet, Desktop oder Handy – Canva macht es einfach, selbst für Anfänger.
Schritt 1: Arbeitsfläche für dein Sublimation Design einrichten
Starte in Canva und klicke auf „Design erstellen“. Wähle benutzerdefinierte Größe und gib die Maße ein:
Breite: 210 mm
Höhe: 95 mm Das Format passt perfekt für eine Standard-Tasse.
Schritt 2: Einen Fotorahmen hinzufügen
Im Design-Fenster wechselst du zu Elemente und suchst nach „Photo Frame cinematic“. Wähle den Rahmen aus und ziehe ihn so groß, dass er etwa 3/4 der Fläche einnimmt. Richte ihn anschließend mittig aus.
Jetzt kannst du dein persönliches Bild einfügen – vielleicht vom letzten Urlaub? Ich nutze beispielsweise ein Urlaubsfoto aus Bulgarien.
Schritt 3: Text hinzufügen
Gehe auf Text und füge eine Überschrift hinzu. Ich habe mich für „2025“ entschieden und die Schriftart Alfa Slab Onegewählt. Der Farbton kommt direkt aus meinem Bild – so wirkt das Design harmonisch.
Danach fügst du eine Unterüberschrift hinzu, z. B. „Bulgarien“, und wählst die Schriftart Balmy.
Schritt 4: Zusätzliche Elemente einfügen
Damit das Sublimation Design komplett wird, füge ein grafisches Element hinzu. Suche nach „Urlaub“ und wähle ein passendes Symbol, z. B. eine Palme, ein Flugzeug oder eine Sonne.
Schritt 5: Das Design speichern
Dein Urlaubstassen-Design ist jetzt fertig! Klicke oben rechts auf „Teilen“ und dann auf „Download“. Wähle das Format PNG – ideal für den Druck.
Canva ist perfekt für Anfänger, die unkompliziert kreative Designs erstellen möchten. Ob Urlaubserinnerungen oder personalisierte Geschenke – ein selbst erstelltes Sublimation Design macht jede Tasse einzigartig.
Hast du dein erstes Sublimation Design mit Canva erstellt?
Teile deine Ergebnisse oder schreib uns, wenn du weitere Fragen hast. Wir freuen uns auf dein Feedback!
Sublimation Temperatur: Optimale Einstellungen für die Wärmepresse
Die richtige Sublimation Temperatur und Zeit ist entscheidend, um hochwertige Ergebnisse auf unterschiedlichen Materialien zu erzielen. Ob du Polyester-Textilien, Keramik oder Glas sublimierst – die optimalen Einstellungen variieren je nach Material. In diesem Beitrag erfährst du, welche Sublimation Temperaturen für verschiedene Materialien ideal sind, und erhältst praktische Tipps, um deine Drucke zu perfektionieren. Die Wärmepresse ist eines der beliebtesten Werkzeuge für die Sublimation. Je nach Material gelten unterschiedliche Sublimation Temperaturen und Zeiten:
Hinweis: Die folgenden Angaben basieren auf eigenen Tests und Praxiserfahrungen. Sie dienen als Orientierung und können je nach Rohling, Beschichtung und Presse leicht abweichen. Von mir verwendete Geräte: Vevor 5 in 1* | Turbo3000 Halogenofen
Ein Link mit einem Sternchen (*) auf meiner Seite kennzeichnet einen Affiliate-Link. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Link etwas kaufst, ohne dass dir dabei zusätzliche Kosten entstehen.
Presse
genutzte Parameter
Halogenofen
genutzte Parameter
Tassen 11 oz
240sek bei 190°C
Teelichthalter aus Glas
8min bei 190°C
Puzzle
80sek bei 190°C
Tassen 11oz
12min bei 190°C
Magnete (MDF)
50sek bei 190°C
Tassen 8oz
10min bei 190°C
Brillenputztuch
60sek bei 190°C
Spielkarten
90sek bei 180°C
Mousepad
90sek bei 190°C
Lesezeichen (MDF)
50sek bei 190°C
Polyester-Textilien
Temperatur: 190–200 °C
Zeit: 50–70 Sekunden
Druck: Mittel bis hoch Polyester eignet sich perfekt für die Sublimation. Achte jedoch darauf, dass das Gewebe hitzebeständig ist.
Keramik (Tassen, Fliesen, etc.)
Temperatur: 180–200 °C
Zeit: 180–240 Sekunden
Druck: Mittel Keramik benötigt längere Zeiten, um die Wärme gleichmäßig aufzunehmen und ein perfektes Ergebnis zu liefern.
Metallplatten (Aluminium)
Temperatur: 190–200 °C
Zeit: 60–80 Sekunden
Druck: Mittel Metallplatten lassen sich schnell sublimieren, da sie Hitze effizient leiten.
Mauspads
Temperatur: 190 °C
Zeit: 80-90 Sekunden
Druck: Mittel Dank ihrer Textur sind Mauspads ideal für Einsteiger in die Sublimation.
Holz (beschichtet)
Temperatur: 180–190 °C
Zeit: 60–70 Sekunden
Druck: Mittel Beschichtetes Holz ermöglicht präzise Drucke. Achte darauf, dass die Oberfläche speziell für die Sublimation vorbereitet ist.
Kunststoff (z. B. Handyhüllen)
Temperatur: 180 °C
Zeit: 90-120 Sekunden
Druck: Mittel Hitzeempfindlicher Kunststoff kann bei zu hohen Temperaturen deformieren.
Glas
Temperatur: 180–200 °C
Zeit: 180–240 Sekunden
Druck: Mittel Glas benötigt längere Zeiten, da es Wärme langsamer aufnimmt.
Neopren (z. B. Koozies, Taschen)
Temperatur: 180–190 °C
Zeit: 60–80 Sekunden
Druck: Mittel Neopren ist flexibel und einfach zu bearbeiten, ideal für Anfänger.
Fiberglas (beschichtete T-Shirts)
Temperatur: 180–190 °C
Zeit: 60–90 Sekunden
Druck: Mittel Gleichmäßige Wärmeverteilung ist bei Fiberglas entscheidend für optimale Ergebnisse.
Kartentafeln (z. B. Namensschilder)
Temperatur: 190 °C
Zeit: 60–70 Sekunden
Druck: Mittel Die Beschichtung der Tafeln muss sublimationsfähig sein, um klare Drucke zu erzielen.
Die Anzeige der Transferpresse zeigt die empfohlenen Sublimationsparameter für Tassen: 190 °C und 240 Sekunden Presszeit.
Für Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Sublimation, wie z. B. warum Designs manchmal unscharf werden, wirf einen Blick in unsere Sublimations-FAQ.
Sublimation Temperatur im Halogenofen
Wenn du einen Halogenofen verwendest, gelten andere Sublimation Temperaturen und Zeiten. Diese Methode eignet sich besonders für Objekte mit unregelmäßigen Formen:
Tassen (Keramik)
Temperatur: 190–200 °C
Zeit: 8–12 Minuten Die längere Zeit sorgt für eine gleichmäßige Hitzeverteilung.
Gläser (z. B. satinierte Gläser)
Temperatur: 180 °C
Zeit: 3–6 Minuten Gläser benötigen kürzere Zeiten, um perfekte Drucke zu erzielen.
Tumblers (Edelstahl)
Temperatur: 190–200 °C
Zeit: 8–10 Minuten Sorge für eine gute Fixierung, um das Sublimationspapier an Ort und Stelle zu halten.
Wichtige Hinweise zur Sublimation Temperatur
Um die besten Ergebnisse zu erzielen, beachte folgende Tipps:
Fixierung: Schrumpffolie oder Silikonmanschetten* halten das Sublimationspapier sicher auf der Oberfläche.
Temperaturkontrolle: Ein zusätzliches Thermometer im Halogenofen hilft, Abweichungen zwischen eingestellter und tatsächlicher Temperatur zu erkennen.
Schutzpapier: Nutze immer hitzebeständiges Schutzpapier oder Teflonmatten, um deine Heizplatte sauber zu halten.
Abkühlung: Lasse die Objekte nach der Sublimation vollständig abkühlen, bevor du sie weiterverarbeitest.
Testläufe: Probiere verschiedene Einstellungen aus, um die besten Ergebnisse zu erzielen – jede Wärmepresse und jedes Material ist anders.
Ein Link mit einem Sternchen (*) auf meiner Seite kennzeichnet einen Affiliate-Link. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Link etwas kaufst, ohne dass dir dabei zusätzliche Kosten entstehen.
Mit diesem Leitfaden zu Sublimation Temperaturen und Zeiten kannst du sicherstellen, dass deine Designs in bester Qualität übertragen werden. Teste unterschiedliche Parameter und finde die optimale Einstellung für deine Projekte!
Hinweis zur Verwendung von Sublimationstemperaturen
Wichtig: Die in diesem Beitrag genannten Temperaturen und Zeiten sind allgemeine Richtwerte und dienen lediglich als Leitfaden. Beachte immer die spezifischen Anweisungen und Empfehlungen des Herstellers deiner Materialien und Geräte. Diese können je nach Produkt variieren und sind entscheidend für ein optimales Ergebnis. Teste die Einstellungen vorab und passe sie bei Bedarf an!